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Dysgrammatismus


Im Alter von 4 Jahren sollte das Kind - nach einer Periode eines physiologischen Dysgrammatismus - grammatikalisch richtiger Form sprechen können.

Gemeint sind Störungen beim Erwerb und Gebrauch der Grammatik d.h. der Wort- und Satzbildung. Häufig treten folgende Formen von Auffälligkeiten auf:



  • Wörter bzw. ganze Satzteile werden ausgelassen (Bsp.:"Martin Ball")
  • Falsche Reihenfolge der Wörter eines Satzes (Bsp.: "Kind mit Roller fahren")
  • Verwechseln der Artikel (Bsp.: "der Puppe")
  • Verben werden nicht gebeugt (Bsp.: "ich spielen")
  • Verwechseln oder falscher Gebrauch der Fälle (Bsp.: "Das Buch liegt auf den Tisch")
  • Vergangenheits- und Zukunftsformen werden falsch benutzt (Bsp.: "ich war gekommt")

  • Falsche Mehrzahlbildung (Balls, Fenstern)



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